Foto: Christian Heidorn

"Ich glaube, alle Menschen wollen die Freiheit erleben"

Kevin Costelloe ist Chefredakteur der Nachrichtenagentur AP für Frankreich, Spanien und Nordafrika. Wir haben mit ihm über die Pressefreiheit gesprochen.

D’Esprit: Herr Costelloe, was bedeutet ihnen der viel zitierte Satz: „Die Pressefreiheit ist die Grundlage der Demokratie"?
Costelloe: Ja natürlich ist das so. Ich würde aber sagen: „Ist die Pressefreiheit die Grundlage der Demokratie?" oder „Ist sie eine von den Grundlagen der Demokratie?". Denn ich denke, dass es noch andere Grundlagen gibt. Das sind die revolutionären Ideen aus dem 18. Jahrhundert, es gibt die antike Geschichte von der man gelernt hat und schliesslich kommt auch die klassische Presse. Und durch die Idee der Meinungsfreiheit ist die Presse eine der Grundlagen der Demokratie geworden. Eine sehr wichtige Grundlage!

D’Esprit: Die Pressefreiheit gilt in demokratischen Staaten als eine der wichtigsten Errungenschaften überhaupt. Doch wie sinnvoll ist die Presse- und Meinungsfreiheit überhaupt?
Costelloe: Ich finde die Presse- oder Meinungsfreiheit für Leute in aller Welt unheimlich wichtig, denn man hat das z.B. in der ehemaligen DDR oder in der Sowjetunion gesehen, wo die Meinungsfreiheit unterdrückt wurde. Dadurch entstand Unzufriedenheit bei den Leuten und die Menschen begannen zu lügen. Man wusste nicht wirklich, wo die Wahrheit wirklich lag.
Natürlich kann man als freier Mensch immer hoffen, dass einmal alle Menschen in Demokratie und Freiheit leben. Aber auch in den Staaten, in denen es nicht viel Demokratie gibt, gibt es eine gewisse Meinungs- und Pressefreiheit.

D’Esprit:
Doch trägt sie effektiv zum Wohlergehen der Menschen bei?
Costelloe: Ich glaube schon. Ich glaube, dass alle Menschen die Freiheit erleben wollen oder müssen. Das ist unheimlich wichtig.

D’Esprit:
Verbreitet die Presse immer die Wahrheit?
Costelloe: Ich hoffe schon! Ich arbeite ja bei einer Nachrichtenagentur und jetzt muss ich nicht nur von Pressefreiheit sprechen, sondern auch von den Medien im Allgemeinen. Natürlich gibt es innerhalb der Medien Journalismus und der Journalismus hat verschiedene Seiten. Denn es gibt Journalismus, wo der Journalist vieles über seine Gedanken schreibt, Meinungen usw. Bei einer Nachrichtenagentur ist es aber das Ziel, objektiv zu sein und die Dinge darzustellen, wie sie wirklich sind. Die Meinungen der Journalisten gelten hier also nichts. Deswegen ist es für mich eine Freude in einer Nachrichtenagentur zu arbeiten. Denn die Wahrheit darzustellen, wie sie ist, ist eine grosse Herausforderung und sehr wichtig für die Leute, die wissen möchten, was in der Welt eigentlich geschieht.

D’Esprit:
Eine Nachrichtenagentur unterscheidet sich also grundsätzlich von Zeitungen, die manchmal eine gewisse politische Orientierung haben?
Costelloe: Genau. Es gibt Zeitungen, die eng mit verschiedenen politischen Parteien verbunden sind und es gab die Zeitungen der ehemaligen Sowjetunion, die mit Gewerkschaften verbunden waren. Dann denkt man: „Das was ich lese, ist das eigentlich die Wahrheit, die Klarheit?" Das ist eine Sache, die ich persönlich immer suche.

D’Esprit:
Eine Nachrichtenagentur ist folglich dazu da, sehr präzise Informationen zu liefern, die ja dann auch von den Zeitungen benutzt werden?
Costelloe: Ja.... Das war so. Natürlich ist es so, dass unsere Hauptaufgabe die präzise Darstellung der Fakten bleibt. Aber wir machen auch mehr im Unterhaltungsbereich z.B. über Hollywood und wir schreiben Portraits von bekannten Leuten. Da hat man ein bisschen mehr Freiheit. Freiheit im Sinne des Schreibens. Aber trotzdem muss es die Wahrheit sein.
 

Zur Person: Eigentlich ist Herr Costelloe Rechtsanwalt, doch am Tag nach seinem Abschluss, 1978, begann er seine Arbeit bei AP, weil er die Juristerei langweilig fand. Zuerst arbeitete er für die lokalen Nachrichten in Washington und dann beim höchsten Gerichtshof der USA. Weil ihm das Gerichtsleben aber zu langweilig wurde, hat er Antrag auf eine Versetzung gestellt und so wurde er 1983 nach Rom versetzt. Von dort aus ging es von Frankfurt über Berlin nach Stockholm und Singapur nach Paris, wo er Chefredakteur von AP France und Nordarika ist. Für den Journalismus hat er sich interessiert, weil er es liebt zu schreiben und zu recherchieren. Herr Costelloe ist verheiratet und hat drei Kinder.

 

 

 


D’Esprit:
In Afghanistan soll nun eine neue, demokratische Regierung aufgebaut werden. Wie sehen Sie die Rolle der Presse in diesem Prozess des Wiederaufbaus?
Costelloe: Was die ausländische Presse anbetrifft, gibt es noch eine dringende Not die Fakten, wie sie sind, darzustellen. Es gibt noch Hunger. Es gibt noch Not. Es gibt noch Armut. Es gibt bis jetzt keine stabile Demokratie im westlichen Sinne der Worte. Da spielt die ausländische Presse eine sehr wichtige Rolle bei der Darstellung, wie die Lage wirklich ist. Warum? Weil die Leute ausserhalb des Landes wissen wollen, was da wirklich passiert. Ab und zu kommt es vor, dass die Hilfsorganisation anderer Staaten, wenn sie über die Lage informiert sind, bereit sind, mitzuhelfen und mitzugestalten.
Für die einheimische Presse kann man nur hoffen, dass im Laufe des Wiederaufbaus eine freie Presse entsteht. Aber man muss auch Angst um die Bekämpfung der Armut und der Not haben... Man darf die schwierige Lage nicht unterschätzen.

D’Esprit:
Nun wurde der neue Regierungschef eigentlich vom Ausland bestimmt. Hat die ausländische Presse auf die Wahl Einfluss genommen?
Costelloe: Die Frage kann ich eigentlich nicht beantworten. Wenn man vom Einfluss der Medien spricht, muss man eigentlich sagen, dass die Presse beim Aufbau der Regierung trotz Pressefreiheit kein Mitbestimmungsrecht hat.

D’Esprit:
Aber sie kann doch die Stimmung beeinflussen.
Costelloe: Der Einfluss ist alles das Selbe. Wenn die Frankfurter Zeitung oder die Süddeutsche Zeitung einen Kommentar oder einen Leitartikel schreibt, versucht sie auf diese Art und Weise etwas Einfluss zu haben. Wieviel dass das beeinflusst, da habe ich aber gar keine Ahnung.
Trotzdem erwarte ich, wenn ich ein Bild vom Besuch des neuen Regierungschefs Afghanistans auf der Titelseite einer Zeitung sehe, eine klare Darstellung von dem was passiert ist. In dieser Sache sollte man aber nicht nur von Zeitungen sprechen, sondern auch von Rundfunk, Fernsehen und natürlich auch Internet. Dann ist es total unklar, was für einen Einfluss alle Medien zusammen haben.

D’Esprit:
Dann besteht immer noch die Möglichkeit, dass man bei der Berichterstattung Informationen weglässt und es zu einer Verfälschung der Situation kommt. Erfährt man immer noch am ehesten die ganze Wahrheit, wenn man mehrere Quellen konsultiert?
Costelloe: Meine persönliche Antwort ist, dass dies natürlich viel besser ist. Ich lese jeden Morgen zwei Zeitungen, höre Radio und dann ist das Fernsehen im Büro permanent angeschaltet. So sind die Chancen am geringsten, dass man etwas missverstanden hat und man erhält alle Informationen zum Thema.
Doch das „geschriebene Wort", ich weiss das tönt etwas altmodisch (lacht), gibt gar keinen Raum für Missverständnisse. Wenn ich die Originalausgabe der „Declaration des droits de l’homme" habe, dann weiss ich, dass das der Text ist, den die Menschen 1789 verfasst, geschrieben haben! Natürlich ist es so, dass man die totale Wahrheit nur von verschiedenen Quellen, von verschiedenen Seiten kriegt.

D’Esprit:
Ist es denn nicht so, dass Regierungen, die sich in einer schwierigen Lage befinden, versuchen, durch Weglassen von Informationen die Lage zu beeinflussen. So dass sich ihr Bild gegenüber der Aussenwelt verbessert? Sehen Sie da noch eine Gefahr, obwohl es nicht mehr gang und gäbe ist?
Costelloe: Ja, das ist die sogenannte Imagepflege bei Regierungen und das schwankt von der Polierung der Sache bis zum Herausgeben von falschen Informationen, was durchaus vorkommen kann. Man hofft, dass dies nicht allzu oft passiert! Denn besonders innerhalb der Medien ist es so, dass das was eine legitimierte Regierung sagt, etwas mehr Gewicht hat, als das, was der Mensch auf der Strasse sagt. Das ist den Regierungen wohl bekannt. Dann gibt es ab und zu die Versuche, das Vertrauen zu manipulieren, was auch eine menschliche Versuchung ist.

D’Esprit:
Wie geht man als Journalist mit einer solchen Situation um, wenn man merkt, dass man sich nicht mehr auf die Informationen der Regierungen verlassen kann?
Costelloe: Dann muss man mit anderen Quellen sprechen. Mit anderen Leuten, die etwas mehr wissen. Die Lüge ist einer der grossen Feinde der Pressefreiheit.
 

Zu AP: Die Associated Press ist die grösste Nachrichtenagentur der Welt. Sie übermittelt News für Zeitungen, Fernsehen, Radio und Internet aus allen Ländern der Welt. Seit einiger Zeit beschränkt sich AP allerdings nicht mehr nur auf News ,sondern schreibt z.B auch Porträts von berühmten Leuten. AP produziert sowohl Texte als auch Photos und Filme. Pro Tag schreibt nur schon AP Frankreich um die 250 Artikel.
Das Credo der Journalisten von AP ist das unabhängige Recherchieren der Wahrheit und die klaren Darstellung dieser.


D’Esprit:
Gerade das Beispiel Russland zeigt, dass die Presse einen starken Einfluss hat. Denn dort sollen durch staatlichen Einfluss sämtliche grossen Fernsehsender geschlossen worden sein. Der einzige landesweite Sender wird von der Regierung kontrolliert. Fürchten sich die Politiker so sehr vor der Presse?
Costelloe: Das ist seit Jahrzehnten so, dass ein Politiker in diesem oder jenem Land beim Frühstücken einen kritischen Artikel gegen ihn oder seine Regierung liest und dann manchmal auf negative Weise reagiert. Präsidenten und grosse Politiker sind auch nur Menschen: „Diese grosse Zeitung sagt so etwas über mich, das kann ich nicht akzeptieren!" Ob das Angst ist, kann ich nicht beurteilen, denn für mich ist Angst vor der Wahrheit zu haben keine gute Sache. Wenn die Schlagzeile hundert Prozent falsch ist, dann ist das eine andere Sache.

D’Esprit:
Was hat man als Politiker für Möglichkeiten wenn eine Schlagzeile komplett falsch ist? Wie kann man sich dagegen wehren? Welche Möglichkeiten gibt es da, sich Recht zu verschaffen?
Costelloe: Ich hoffe, dass das nie passiert. Jede Regierung in jedem Land hat die Möglichkeit in der Öffentlichkeit zu reagieren. Wenn der Präsident etwas über sich liest, was nicht stimmt, dann hat er oder sie Zugang zum Publikum um den Wählern zu sagen, dass das was in der Zeitung steht falsch ist. Das heißt, dass es ein gewisses Gleichgewicht zwischen Medien und Politik gibt.

D’Esprit:
Doch wenn die betroffene Person sich öffentlich äußern will, findet das ja wiederum über die Medien statt, denn anders hat der Politiker ja keine Möglichkeit, das Volk zu erreichen. Wie kann die Person, z.B. einen Fernsehsender dazu zwingen, dass er ihre Gegenstellungnahme veröffentlicht?
Costelloe: Ja, das ist unterschiedlich von Land zu Land. Wenn ein Fernsehsender in den USA eine Sendung macht, die nicht den Tatsachen entspricht und die betroffene Person das beweisen kann, dann ruft sie den Fernsehsender an und verlangt eine Berichtigung oder die Möglichkeit die eigene Meinung zur Sendung zu äußern. Dann ist es zumindest bei den amerikanischen Medien so, dass man das Recht hat zu reagieren.
In Frankreich ist es ein relativ kompliziertes System. Wenn man verleumdet wird, dann geht man vor Gericht und nach dem Prozeß, wenn die betroffene Person Recht bekommt, hat sie das Recht auf eine Berichtigung in dem Medium, das die Meldung veröffentlichte.
Um solche Situation zu verhindern, gibt es für AP immer die Notwendigkeit beide Seiten anzuhören, wie dies bei einem Gerichtsprozeß der Fall ist. Denn meistens haben beide Seiten etwas zu sagen.

D’Esprit:
Sie hatten zuvor gesagt, dass wenn Sie die Wahrheit schwarz auf weiß geschrieben sehen, keine Angst hätten, dass sie etwas lesen, was nicht stimmt. Nun hat der amtierende Regierungschef Italiens, Berlusconi, 3 staatliche Sender und drei private Fernsehsender in seiner Hand und übt somit einen gewaltigen Druck auf die Medien aus. Beängstigt Sie vielleicht das?
Costelloe: Es gibt Länder, in denen es Schwierigkeiten für die Journalisten gibt, wenn man die Wahrheit schreibt. Gott sei dank arbeite ich nicht in so einem Land! Aber das muß schwierig sein. Denn unser Ziel ist natürlich das Schreiben der Wahrheit. Aber wenn es so ist, dass die Wahrheit einen Prozeß zur Folge haben kann, dann kann es sehr schwierig sein (klingt enttäuscht). In Italien kann ich mir vorstellen, dass es ab und zu sehr schwierig wird mit Presse- und Meinungsfreiheit und Klarheit.

D’Esprit:
Angenommen, es wird nun Druck von „Oben" auf die Art der Berichterstattung ausgeübt. Wie verhält sich da ein Journalist? Unterwirft man sich oder verläßt man das Unternehmen?
Costelloe: Dazu kann ich nicht antworten, denn ich habe nie bei einer Zeitung gearbeitet. Eine gute Nachrichtenagentur ist von solchem Druck unabhängig. Denn wir haben Kunden in allen Ländern der Welt und die verlangen von uns die Darstellung der Geschehnisse und wir haben die Freiheit zu schreiben, was geschehen ist. Aber eine Zeitung ist keine Nachrichtenagentur, denn sie hat allerlei Leser mit einem bestimmten Interessensbereich. Und eine Zeitung ist auch mehr mit dem Staat oder der Region verbunden. Das differenziert eine Nachrichtenagentur von einer Zeitung oder dem Fernsehen, denn die brauchen Sponsoren.

D’Esprit:
Nun nehmen wir eine unrealistische Situation an, nämlich, dass selbst bei AP Druck von oben ausgeübt würde. Was würden Sie tun?
Costelloe: Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Das wird gar, gar nie passieren.

D’Esprit:
Sind es die Journalisten selber, die das nicht akzeptieren würden?
Costelloe: Das ist, wie man auf Latein sagt, unser Credo. Das ist die zentrale Rolle, besonders von AP, dass wir die Wahrheit suchen und die Klarheit darstellen möchten.

D’Esprit:
Wenn eine Nachrichtenagentur auf der Suche nach der Wahrheit mit einem wichtigen Politiker sprechen möchte, hat sie da den besseren Zugang als eine „normale" Zeitung?
Costelloe: Ich muss sagen, dass heute die Rolle des Fernsehens so unheimlich wichtig ist, dass gewisse Politiker versuchen, zuerst mit dem Fernsehen zu sprechen. Das gehört heute zur Imagepflege, wie man sich darstellen möchte. Es ist die kalte Tatsache, dass wenn ein Politiker seine Message an die grösstmögliche Zahl von Wählern verbreiten möchte, dass dann das Fernsehen dazu besser geeignet ist. Wir haben den klaren Eindruck, dass der Zugang der Fernsehanstalten zu den Politikern einfacher ist als für die übrige Presse. Wenn wir auf der anderen Seite versuchen ein Interview mit Chirac oder Jospin zu kriegen, dann wird ihnen nach Beratung mit ihren Teams klar, dass AP Kunden in Frankreich, in der Westschweiz und allen möglichen Ländern der Welt hat und sie merken, dass es ein Vorteil ist auch mit AP zu sprechen.

D’Esprit:
Hat das geschriebene Wort in den letzten Jahren an Wichtigkeit verloren?
Costelloe: Ich glaube nicht. Denn das geschriebene Wort bleibt. Das bleibt für immer!

D’Esprit:
Nun kam vor kurzer Zeit die sehr frustrierende PISA Studie heraus. Ist es so, dass das Fernsehen wichtiger geworden ist, weil zusätzlich zum Text auch noch eine Visualisierung angeboten wird? Passt man sich als Journalist an, indem man einfacher zu schreiben versucht, damit alle Leute Zugang zu den Informationen haben?
Costelloe: Leider muss ich sagen, dass viele Leute sich weniger gut konzentrieren können und deshalb fällt es ihnen vielleicht leichter, fern zu sehen, anstatt ein Buch zu lesen.
Ich habe immer versucht, relativ klar und deutlich zu schreiben. Wenn ein Satz mehr als 22- 25 Wörter hat, ist er schwieriger zu verstehen. Die Journalisten englischer Sprache , die ich bewundere, schreiben in den meisten Fällen genau so. Mit klaren, einfachen Sätzen und das muss nicht unbedingt heissen, dass das Geschriebene total farblos ist. Im Gegenteil! Wenn man ganz klar und direkt mit den besten Wörter schreibt, dann wird ein Artikel sehr bunt. Wenn sie jetzt denken, dass Herr Costelloe im Büro sitzt und die Wörter in seinen Sätzen zählt, dann mache ich das gar nicht. Nur wenn ich grosse Absätze und lange Sätze sehe, dann denke ich „Um Gotteswillen, wer möchte das denn heute lesen?" Man muss sich da der Zeit anpassen.

D’Esprit:
Herr Costelloe, herzlichen Dank für das Interview!

verfasst (mit Christian Heidorn), 17. März 2002, erschienen in der Schülerzeitung desprit

Dieses Interview erreichte beim Spiegel-Wettbewerb "Die Schülerzeitungen des Jahres" den 3. Platz unter 310 Einsendungen.